Erhöhtes Einbruchsrisiko durch Praxisgebühr
Bislang haben die meisten Ärzte nur einen sehr kleinen Bargeld-Bestand in der Praxis aufbewahrt. Doch seit Einführung der » Praxisgebühr liegen häufiger auch größere Beträge über Nacht in der Praxis - besonders zu Beginn der Abrechnungsquartale. Das lockt Diebe an. Allein in Köln, verzeichnete man in den ersten beiden Monaten des Jahres über 150 Schadenfälle - eine Steigerung von fast 90 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Wie kann man sich schützen?
Die Inventarversicherung deckt neben Risiken wie beispielsweise Brand, Sturm, oder Leitungswasser-Schäden auch Bargeld bis zu einer festgelegten Entschädigungssumme ab - in der Regel zwischen 500 und 1.500 Euro. Wird das Bargeld im Tresor aufbewahrt, sind auch größere Summen versichert. Ebenfalls abgedeckt ist der Raub auf Transportwegen - zum Beispiel, wenn eine Arzthelferin das Geld zur Bank bringt. Auf Wunsch können einzelne Versicherungssummen auch erhöht werden.
Darauf sollten Ärzte achten
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Falls bereits ein Versicherungsvertrag für eine Inventarversicherung besteht, den Deckungsumfang bzgl. der neuen Ansprüche überprüfen.
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Möglichst nur kleinere Bargeld-Mengen in der Praxis aufbewahren.
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Auf keinen Fall Geld unverschlossen im Schreibtisch liegen lassen.
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Sich von einem Experten über mögliche Sicherheitsvorkehrungen (z.B. Tresor) beraten lassen. Zumindest aber ein Schild anbringen: "Kasse wird täglich geleert".
Versicherungen
Damit Sie auch in Ihren eigenen 4 Wänden vor Diebstahl geschützt sind sollten Sie auf eine » Hausratversicherung nicht verzichten. Vor den finanziellen Folgen eines Einbruchs in die Praxis kann man sich schützen - mit einer Inventarversicherung.
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Unser Tipp für Sie
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Da die Ansprüche an eine Inventarversicherung ebenso vielfältig sind wie die Angebote der Versicherungen, lässt man sich am besten von einem fachkundigen Vermittler oder Makler beraten. Wer bereits einen Vertrag abgeschlossen hat, sollte ihn vorsichtshalber überprüfen, da die Deckungssummen für das aufbewahrte Bargeld jetzt möglicherweise nicht mehr ausreichen. Dabei spielt die Höhe der versicherten Beträge ebenso eine Rolle wie die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen - beispielsweise die Benutzung eines Tresors für höhere Bargeld-Summen.
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